Hohe Tauern

Durch den NATIONALPARK HOHE TAUERN über vier 3000er / Wir gehen Bergsteigen!

tage 6Tage distanz 110KM hoehe 6654HM schoenheit 5/5

Vom Kölnbreinspeicher im Maltatal bei Gmünd bei Kärnten starten wir unsere 6-tägige Bergüberquerung im Nationalpark Hohe Tauern.

Am größten Speicherteich Österreichs dem Kölnbreinspeicher gehts bei der Osnabrückerhütte auf 2026m Richtung Tauernhöhenweg. Teilweise über Geröll, Wiesen auf über 2500m, läuft es sich angenehm zum Hannoverhaus 2565m. Dort befindet sich auch eine Bergstation, die Ankogelbahn, die von vielen Touristen gerne genutzt wird. Kein Wunder, bei dieser Aussicht! Das Hannoverhaus ist sehr modern, vielleicht hat es dadurch etwas an Alpenfeeling verloren, doch geschlafen haben wir wunderbar in den weichen Federbetten!

langsam durch den Morgennebel

Früh am Morgen starten wir im Morgennebel. Viele Geröllfelder müssen wir durchqueren und kommen nach ca. 5 Stunden bei der Hagener Hütte 2448m an. Nach einer Erfrischung brechen wir auch schon wieder auf, denn es warten weitere 5 Stunden Fussmarsch zur Duisburger Hütte auf uns :) Nach diesem recht anstrengenden Tag werden wir liebevoll von den Wirten der Duisburger Hütte empfangen und köstlich bekocht. Am nächsten Tag wandern wir neben dem Mölltaler Gletscher, an den Felsen hinauf zum Gipfel Schareck auf 3123m.

Steile Gratüberquerung mit tollem Weitblick auf über 3000m

Der Gletscher schmilzt unaufhaltsam. Im Winter, aber auch im Sommer kann man hier Ski fahren. Einige Klettersteige muss man überwinden, wenn man das Niedersachsenhaus 2471m erreichen möchte. Am steilen Grat entlang ist man der Natur schon ziemlich ausgesetzt. Uns überrascht immer wieder, wer uns dort so entgegen kommt. Wir treffen auf ungesicherte Kleinkinder mit Eltern, Hunde,… die in Windeseile an uns vorbeiziehen. Vor lauter Schönheit der umliegenden Bergspitzen und Ausblicke, merken wir gar nicht, was der Abgrund unter unseren Füssen für uns bedeuten könnte.

Wasserfälle, Wiesen und Bergseen

Endlich wieder einmal hinunter – wir freuen uns auf den Ort Kolm Saigurn, der inmitten des Nationalparks umgeben mit grasbewachsenen Felswänden liegt. Die sattgrünen Wände können hier nur existieren, weil es hier mehr als 300 natürliche Quellen, unzählige Wasserfälle und Gebirgsbäche gibt, die allesamt ihren Weg an den Felswänden suchen.

Wir nächtigen im Naturfreundehaus. Dringend zu empfehlen ist die Sauna und das Kneippen im Naturfluss gleich im Garten des Naturfreundehauses. Nach den anstrengenden Tagen freuen wir uns riesig darauf! Auch der Wasserfallweg, der direkt neben der Hütte beginnt hat uns beeindruckt.

Hoch hinauf auf den höchsten Punkt der Goldberggruppe

Am nächsten Tag besteigen wir den Hocharn auf 3254m. Recht früh starten wir unsere Tour. Obwohl der Gipfel nur 6,5km entfernt ist dauert es ca. 5 Stunden, da wir fast 1800hm hinauf steigen. Auf dem Weg treffen wir unterschiedlichste Schafrassen, die am liebsten so hoch wie möglich grasen. Vermutlich schmeckt ihnen das Gras ganz oben am besten :) Die Freude ist groß, wir haben es geschafft! Sogar die Großglocknergruppe breitet sich vor unseren Augen aus. Jetzt müssen wir aber auch schon wieder hinunter, da wir leider keine Steigeisen für die Gletscherüberquerung zum Hohen Sonnblick dabei haben…

Gemütlich über die Berge nach Bad Gastein

An einem Tag kann man die Berge zwischen Kolm Saigurn und Bad Gestein überqueren. Über die Filzenalm zum oberen und unteren Bockhartsee, einem total glasklaren Wildsee, der ganz einsam mitten im Gebirge liegt. Auf dem Weg erklimmen wir noch die Miesbachscharte und den Tischkogel auf 2409m, bevor es bei Bad Gastein wieder hinunter geht.

Die Felsentherme in Bad Gastein muss nach so einer Wanderung natürlich besucht werden!

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