SLO / IT / AUT / DREI LÄNDER TOUR

Wieder mal Anfang Mai zieht es uns ins Gebirge. Diesmal nach Slowenien, Italien und Kärnten.

tage 3Tage distanz 250KM hoehe 6209HM schoenheit 4/5

Von Villach aus erblickt man bald das massive Grenzgebirge in Richtung Slowenien. Dort wo die Karnischen Alpen auf die Karawanken treffen überqueren wir den teilweise sehr steilen Wurzenpass und erreichen Slowenien. Wir haben unsere gesamte Winterausrüstung dabei, da es Anfang Mai im Gebirge noch sehr kühl ist.

Kurz nach der Grenze befindet sich der Anfang der Paßstraße über den Triglav Nationalpark. Die liebevolle Gestaltung der Passstrasse mit Steinpflaster ist bewundernswert. Verkehr gibt es auf der schmalen und gepflegten Straße kaum. Im Mai gibt es nur wenige Touristen und kaum Motorradfahrer.

An der Südseite des Triglav Nationalparks entspringt und fließt entlang der Straße der türkis blaue Fluß Soča. Es ist schwer zu glauben, dass diese Farbe natürlich ist. An der Talfahrt bildet das satte Grün der Landschaft zu dem türkisfarbenen Fluss inmitten des weißen Kalkgesteines einen liebevollen Kontrast.

Wir Campen kurz nach dem Nationalpark nähe Bovez an einer Blumenwiese, voll mit Löwenzahn.

Am nächsten Tag überqueren wir die Grenze nach Italien über den Passo del Predil entlang des Lago del Predil. An einer ehemaligen Bahnstrecke mit kilometerlangen Tunneln könnte man bis nach Udine hinab fahren, wir biegen aber ab weiter ins Gebirge in Richtung Aupa. In Pontebba halten wir Ausschau nach einem Schlafplatz für unser Zelt. An einer Anhöhe mit Ausblick über die sanften Hügel von Pontebba schlagen wir unser Zelt auf und kochen unsere Spaghetti mit Pesto.

Der Nassfeldpass wartet heute auf uns. Der letzte Schnee schmilzt auf der noch braunen Almlandschaft. Jiri hat Probleme mit den neuen Scheibenbremsen. An der Abfahrt bricht die Hinterbremse herab und die Vorderbremse hört sich auch gar nicht gut an. Im Schrittempo gehts hinab über Hermagor und dann hinauf zum hochgelegenen Weissensee, der auf fast 1000m inmitten der Gailtaler Alpen liegt.

TIPP: Mit einem Boot kann man von einer Seite zur anderen fahren.

Bei der Abfahrt nach Greifenburg bricht Jiris zweite Bremse ab. Bergab muss er schieben. Am Drauradweg geht es gottseidank fast eben die letzten 40km nach Spittal an der Drau entlang.

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