Costa Rica

Steile Sandstraßen mit Dirt-Road Abschnitten, Paradiesische Küstenstreifen in voller  Palmenpracht eine Fülle von natürlicher  Schönheit erwartet uns in Costa Rica, der Mittelamerikanischen Schweiz.

costarica_hoehendiagramm

tage 6 Tage distanz 314KM hoehe 4200HM schoenheit 5/5

 

Wir entscheiden uns um die Nicoya Halbinsel zu fahren ein 335 km langes OFF-Road Abenteuer mit einigen der herausforderndsten Geländefahrten unserer Reise.
Costa Rica überrascht uns mit seinem modernen Aussehen, das Land ist im Vergleich zum Rest Mittelamerikas wirtschaftlich sehr weit vorangeschritten. Wir erreichen die Küste bei Playa Hermosa, wo wir im Campingplatz direkt am Meer ein Plätzchen finden. Bald enden die Asphaltstraßen und die Erlebnisse abseits der befestigten oft sehr steilen Straßen beginnen! An der Landkarte halten wir Ausschau auf ganz kleine Wege und haben Glück. Sie führen uns ebenfalls an unser Ziel, quer durch die unberührte Natur der Halbinsel Nicoyas. Gegen Dämmerung finden wir ein gemütliches Plätzchen an der Playa Pitahaya und schlagen dort unser Zelt auf. Die Bewohner rund herum erlauben uns wild zu campieren und sind begeistert. TIPP Wildcampen: Die umliegenden Bewohner fragen und die Reaktionen abwarten. Seinem Instinkt vertrauen.

Palmen ohne Ende

Unzählige Bäche durchbrechen die Wege, doch nirgendwo behindern sie die Weiterfahrt für Radfahrer. Wir sind froh uns im Süßwasser abkühlen zu können. Einheimische begegnen uns nur noch ab und zu auf Pferden und an den Straßenseiten passiert schon deutlich weniger als im Rest Mittelamerikas. „Beach riding“ an der Playa Samara macht besonders viel Spaß. Bei Sonnenuntergang hat dieser Küstenabschnitt eine besonders reizende Atmosphäre. Hinter der bombastischen Palmenallee versteckt sich das kleine Örtchen Samara. Dort kann man es sich besonders gut gehen lassen. Allerlei Fischrestaurants, Bars, Hotels verzieren die kleinen Gässchen. Auch am Abend ist das Flair sehr gemütlich. Wir campen abermals direkt am Strand im Camping Los Cocos.

Paradiesische Zustände nicht nur für Surfer

An einigen Palmenstränden vorbei geht es weiter durch das Hinterland der Halbinsel. Wir queren die Palmenplantagen, saftig grüne Wälder und hören den Brüllaffen hoch oben an den Baumkronen beim Brüllen zu. Zum Abschluss abermals ein 10 km langes „beach riding“ Abenteuer bis zur Playa Santa Teresa. Das lebendige Hippi-Surfer Paradies hat die besten Wellen der Umgebung.  Darum kann man am späten Nachmittag oder in den frühen Morgenstunden, wenn die Wellen am höchsten sind, unzählige Surfer beobachten, die auf ihre Welle warten. Auch wir borgen uns ein Surfbrett aus (10Dollar/Tag) und versuchen erstmal auf kleinen Wellen unser Bestes. Der Strand ist an manchen Stellen fast völlig mit den schroffen Felsen durchzogen.

Das Ende der Reise

Im Süden der Halbinsel entdecken wir eine besondere landschaftliche Schönheit. Die Strände sind sehr gepflegt, die Urwälder sind dicht und an den Straßenseiten gibt es besonders viel bunte Blütenpracht. Der krönender Abschluss unserer Mittelamerikareise geht zu Ende!

 

TipPs

  • Auf das etwas höhere Preisniveau achten.
  • Ein Zelt mitnehmen und direkt am Strand übernachten.
  • Ein Rad mit leichten Gängen ist vorteilhaft, um die steilen Straßen überwinden zu können.
  • Im Süden der Nicoya Halbinsel ist die Natur am schönsten.
  • Ein Surfbrett ausleihen und Surfen lernen.
  • Währung Colón.
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