Südthailand

Durch Urwälder und Naturschutzgebiete bis hin zum Strandparadies – Vom authentischen zum touristischen Thailand.

2019_Thailand_Höhenlinie

tage 24Tage distanz 1505KM hoehe 16.500HM schoenheit 5/5

Mitten in der Vorweihnachtszeit packen wir unsere Räder und machen uns auf Entdeckungsreise in das Königreich Thailand.

Weihnachtlich leuchtet uns Bangkok entgegen. Es ist interessant, dass ein buddhistisches Land auch etwas weihnachtlich geschmückt ist. Hauptsächlich geht es dabei aber um das Beschenken von Familie und Freunden.

Durch die Stadt Kanchanaburi in der sich die berühmte Brücke über den Fluss Kwai befindet, fahren wir weiter in Richtung Norden des Landes. Während der Fahrt ändern wir unsere gesamten Routenpläne, da wir erfahren, dass die Natur bei dem Stausee Sinakharin sehr schön sein soll. Kurz darauf  befinden wir uns schon im Erawan Nationalpark und erkunden Wasserfälle so groß und unzählig, wie wir sie noch nie gesehen haben. Im Khuean Srinagarindra NP genießen wir abermals Wasserfälle einen ganzen Tag lang. Es überrascht uns, dass unter den Thailändern das Campen so populär ist. Im Campingplatz der sich in jedem Nationalparkzentrum befindet sind wir die einzigen ausländischen Touristen inmitten von hunderten thailändischen Campern, die von den Städten über das Wochenende in die Natur geflüchtet sind.

An einer kleinen Straße fahren wir durch den Jungel weiter bis zur Stadt Thong Pha Phum, in der wir Weihnachten feiern. Am nächsten Tag treffen wir wieder Schilder „Achtung Elefanten“ und auf der Straße auch an frische Spuren ihrer Wanderung. Das verunsichert uns, da sie angeblich Radfahrer nicht so gerne mögen.

Lange Zeit lang treffen wir keinen einzigen Touristen an. Über den größten thailändischen NP Kaeng Krachan fahren wir bis in die Stadt PA La-U in dem wilde Elefanten in den Abendstunden regelmäßig auch durch die Stadt marschieren. Nur 50km von den Wildelefanten entfernt erreichen wir die pulsierende Stadt Hua Hin, eine moderne Großstadt.

Immer weiter Richtung Süden entlang der Küste bleiben wir immer wieder an schönen Stellen stehen und genießen jede Minute. Wir erreichen die Stadt Prachuap Khiri Khan, in der wir Silvester feiern möchten. Es gibt aber praktisch keine Feier, denn kurz vor Mitternacht leeren sich auf einmal die Straßen, viele Thailänder entfernen schon gegen 22 Uhr die letzten Straßenstände. 

Wenn wir in Chumphon ankommen, erfahren wir, dass einer der schlimmsten Cyclone der letzten Jahrzehnte morgen bei uns antrifft. Wir verbringen zwei Tage in einem Hotel in dieser ziemlich uninspirierenden Stadt und warten bis der Sturm vorbei ist. Am Ende war es Gottseidank nur halb so wild wie es in den Medien vorhergesagt wurde.

Über Ranong fahren wir nach Südthailand. Die Vegetation ist hier dichter und noch grüner als im Norden.

Das Ende der Reise naht und je südlicher wir kommen, desto mehreren Touristen begegnen wir. Die letzten drei Tage verbringen wir am Meer in der Nähe von Krabi. Wir finden schöne Kalksteinformationen mit strahlend blauem Wasser.  Die Relay Beach ist trotz der sehr vielen Touristen am Strand noch immer ein Hingucker. Der Aufenthalt in Ao Nang hat sich ausgezahlt.

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